Was mich und die Gemeinschaft stärkt

Gruppenfoto mit 8 Personen

In einer Zeit der zunehmenden Polarisierung und der mangelnden Diskursfähigkeit tut es gut, sich bewusst damit zu beschäftigen, was unsere Hoffnung nährt und unsere Handlungsfähigkeit mehrt. Für mich ist das Konzept der Dritten Orte sehr aufbauend und mutmachend. Deshalb möchte ich es Ihnen nahebringen:

Der Soziologe Ray Oldenburg brachte den Begriff 1998 ein. Er nannte sie Great Good Places und beschrieb sie als ein Stück des sozialen Lebens einer Gemeinschaft, das die Gleichstellung fördert, Gelegenheiten zur öffentlichen Versammlung schafft und somit nicht weniger als die Grundlage einer funktionierenden Demokratie darstellen sollen.
An Dritten Orten kann man sich in gemütlicher Atmosphäre austauschen und man bekommt ein wenig das Gefühl von "wir gehören bei aller Unterschiedlichkeit ja doch alle irgendwie zusammen".

Das sind die Kriterien für Great Good Places / Dritte Orte
Der Platz ist neutral | Der Platz steht allen offen | Gespräche sind willkommen | Der Ort ist gut zu erreichen | Es gibt Stammgäste, die man dort quasi immer antrifft – neue sind willkommen | Der Ort ist gemütlich und man kann sich frei bewegen | Orte zum Wohlfühlen | Der Ort ist geprägt von einer eher spielerischen, nicht zu ernsten Stimmung | Der Ort hat das Zeug zur zweiten Heimat.

Wir bemühen uns darum, dass die Organos-Weiterbildungen für Sie ein Great Good Place sind: Orte des Dialogs, der Leichtigkeit, der tiefen Wertschätzung für die Erfahrungen der anderen, Orte des Respekts und der eigenen Meinungsbildung. Lassen Sie mich gerne wissen, ob uns das gelungen ist.

Beste Grüße
Lisbeth Koller