Arrangierte Ehen galten als das Mittel der Wahl, wenn es um Machterhalt ging. Es war auch bei den Habsburgern üblich, führte aber zur Verarmung des familiären Genpools. Den Sprösslingen dieser Adelsfamilie wurde oft ein begrenzter Intellekt attestiert, von unbeliebten optischen Besonderheiten mal ganz abgesehen. Es ist naheliegend, dass dieser Habsburger-Effekt immer wieder in Zusammenhang mit der KI genannt wird. Gemeint ist, dass die KI, wenn sie von KI lernt, immer dümmer wird. Ich glaube, das lässt sich auf Lernen im Allgemeinen umlegen. Denn in geschlossenen Denk-Gebäuden bekommt geistiges Wachstum keinen Aufwind.
Was Lernen braucht
Lernen braucht offene Fenster, durch die Frischluft in Form neuer Denk-Anregungen hereinströmen kann. Irritation, Inspiration, Kreativität und Überraschungsbereitschaft tun dem Lernen gut. Und Diversität in alle Richtungen garantiert immer einen großen Nutzen. In den Angeboten unseres Jahresprogramms finden Sie immer gemischte Gruppen: unterschiedliche Unternehmen aus verschiedenen Branchen sind Garanten für Perspektiven-Erweiterung. Quasi ein Anti-Habsburg-Effekt.
Wir sind gerade beim Planen unseres nächsten Jahresprogramms – wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Wünsche.
Ihr
Lisbeth Koller
