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Inhalt
Geschlecht ist eine gesellschaftlich wirksame Kategorie. Sie wirkt in professionellen Settings, Institutionen und im Alltag – auch dann, wenn wir sie nicht bewusst thematisieren. Geschlecht steht allerdings nicht allein, sondern ist mit anderen gesellschaftlichen Kategorien – wie Alter, sozialer Herkunft, Behinderung u. a. – verschränkt. Dieses Zusammenwirken kann Benachteiligungen und Privilegierungen beeinflussen und verstärken.
Intersektionalität lenkt den Blick auf die Gleichzeitigkeit und das Zusammenwirken verschiedener gesellschaftlicher Kategorien und Machtverhältnisse. Sie hilft uns dabei, Geschlecht nicht isoliert zu betrachten, sondern Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Kategorien zu erkennen und uns für unterschiedliche Formen von Benachteiligung, Privilegierung und Machtstrukturen zu sensibilisieren.
Inhalt
- Geschlecht als wirksame Kategorie im beruflichen Alltag
- Intersektionalität als Perspektive für professionelles Arbeiten mit Menschen
- Macht als Spannungsfeld in professionellen Beziehungen
- Bewusstmachen der eigenen Position, Geschlechterbilder und stereotyper Zuschreibungen mit Hilfe von Übungen und Methoden
- Besprechen von konkreten Fallbeispiele aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmer:innen
- Reflexion von Beratungssettings aus der Praxis
Methodik
Erlebnis- und praxisorientierte Übungen, Reflexion, Diskussion, Einzel- und Gruppenarbeit sowie die gemeinsame Analyse und Besprechung konkreter Fallbeispiele. Die unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen und Perspektiven der Teilnehmer:innen werden dabei aktiv einbezogen.
Ziele
- Sensibilisierung für Geschlecht als relevante Kategorie in der professionellen Arbeit mit Menschen
- Entwicklung eines Grundverständnisses von Intersektionalität
- Eigene Positionen und Machtverhältnisse erkennen und reflektieren
- Austausch und Reflexion eigener Erfahrungen aus der beruflichen Praxis