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Inhalt

Menschen haben unterschiedliche Perspektiven auf die Welt – auch darauf, was sie für richtig oder falsch halten. Oft lassen sich falsche Annahmen durch Fakten entkräften. Manchmal stößt man jedoch an eine Grenze, an der es nicht mehr möglich ist, Dinge auf einer faktenbasierten Ebene zu besprechen. 

Fakten klären, Missverständnisse ausräumen, Perspektiven sortieren – vieles davon gehört zum Alltag in Beratung, Begleitung und pädagogischer Arbeit. Doch was passiert, wenn Fakten nicht mehr als gemeinsame Grundlage gelten? Wenn hinter Ereignissen grundsätzlich geheime Absichten vermutet werden? Wenn Misstrauen, Feindbilder oder verschwörungsideologische Deutungen den Kontakt erschweren? 

Wenn Menschen überall geheime Machenschaften vermuten, wirkt sich das nicht nur gesellschaftlich, sondern auch auf den Beratungsprozess aus. Eine ausgeprägte Verschwörungsideologie führt zu verstärktem Misstrauen. Es kann Gespräche blockieren, Vertrauen untergraben und Beratungsprozesse erheblich belasten. 

Im Workshop erklärt die Psychologin Dr.in Pia Lamberty die psychologischen Mechanismen hinter dem Verschwörungsglauben und veranschaulicht, warum Menschen falsche Dinge glauben. Auf Grundlage verschiedener Ansätze wird praktisch erprobt, wie man mit herausfordernden Situationen im Beratungsprozess umgehen kann und welche strukturellen Maßnahmen hilfreich sind. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die psychologischen Mechanismen hinter verschwörungsideologischen Weltbildern zu erlangen und die eigene Handlungssicherheit zu stärken. 

Inhalte 

  • Psychologische Mechanismen und gesellschaftliche Ursprünge von Verschwörungsglauben 
  • Warum Menschen falsche Dinge glauben – und warum Fakten allein oft nicht reichen 
  • Auswirkungen von Misstrauen und verschwörungsideologischen Weltbildern auf Beratungsprozesse 
  • Umgang mit herausfordernden Gesprächssituationen 
  • Haltung, Grenzen und Handlungssicherheit in der Beratung 
  • Strukturelle Maßnahmen im Umgang mit verschwörungsideologischen Dynamiken 
  • Transfer in die eigene Praxis anhand von Fallbeispielen und moderierter Reflexion 

Ziele 

  • Sie entwickeln ein besseres Verständnis für die psychologischen Mechanismen hinter Verschwörungsglauben. 
  • Sie reflektieren Ihre eigene Haltung im Umgang mit verschwörungsideologischen Aussagen. 
  • Sie gewinnen mehr Sicherheit für schwierige Gesprächssituationen. 
  • Sie lernen praktische Ansätze kennen, um Beratungsprozesse auch bei starkem Misstrauen konstruktiv zu gestalten.
  • Sie bearbeiten Fallbeispiele und übertragen die Inhalte auf Ihre berufliche Praxis. 


Methoden 
Theorieinput, Reflexion einzeln und in der Gruppe, praktische Übungen, Fallarbeit, kollegialer Austausch 

Bild von Dr.in Pia Lamberty
Trainer:in
Dr.in Pia Lamberty
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Bild von Julia Schraml
Ansprechpartner:in
Julia Schraml