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Inhalt
Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung erkranken häufiger an psychischen Störungen als die Allgemeinbevölkerung. Das gleichzeitige Vorliegen einer intellektuellen Beeinträchtigung und einer psychischen Erkrankung wird als Doppeldiagnose bezeichnet. Die Erkennung und Behandlung psychischer Erkrankungen in dieser Personengruppe stellt Fachkräfte oft vor besondere Herausforderungen, da Symptome anders ausgeprägt sein können oder durch die Beeinträchtigung überlagert werden.
In diesem Seminar werden Grundlagen zu Doppeldiagnosen vermittelt. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über häufige psychische Erkrankungen bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, diagnostische Besonderheiten sowie Möglichkeiten der Begleitung und Unterstützung im Alltag. Anhand von Fallbeispielen werden Handlungsmöglichkeiten für die Praxis erarbeitet und der professionelle Umgang mit herausfordernden Situationen reflektiert.
Inhalte:
- Begriff und Grundlagen der Dualdiagnose
- Häufige psychische Erkrankungen bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung
- Besonderheiten der Diagnostik
- Frühwarnzeichen und Beobachtungskriterien
- Unterstützungs- und Interventionsmöglichkeiten
- Fallbeispiele aus der Praxis
- Zusammenarbeit mit Angehörigen und Fachdiensten
Methodik: Impulsreferate, Videos, Fallbeispiele, Diskussion im Plenum
Ziel des Seminars: Die Teilnehmenden erweitern ihr Wissen über psychische Erkrankungen bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und gewinnen mehr Sicherheit im Erkennen, Verstehen und Begleiten von Personen mit Doppeldiagnosen.
Dieses Seminar ist auch Teil des Lehrgangs Arbeit. Psyche. Kompetenz.
Zielgruppe
Personen im Gesundheits- und Sozialbereich sowie alle Interessierten.