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Inhalt
Die Entwicklung im Jugendalter stellt eine Vielzahl an Aufgaben: Gehirnstrukturen verändern sich, soziale Beziehungen werden vor neue Herausforderungen gestellt, Identität(en) werden gefunden und erprobt, die Balance von Autonomie und Verbundenheit gesucht, biologische Veränderungen durchlaufen und neuen gesellschaftlichen Aufgaben begegnet. Kurzum, das Jugendalter stellt eine sensitive Periode für biologische, kognitive, soziale und emotionale Entwicklung dar.
Dabei können herausfordernde Situationen genauso entstehen, wie auch kurz- oder längerfristige Belastungen oder auch Erkrankungen. Die Unterscheidung zwischen einer „normalen“ Entwicklungskrise oder Warnzeichen einer Überforderung stellt das soziale Umfeld manchmal vor große Herausforderungen.
In diesem Seminar erhalten Sie einen Überblick über wesentliche Lern- und Entwicklungsprozesse im Jugendalter und welche Belastungen oder Erkrankungen in dieser Lebensphase anzutreffen sind. Risiko- und Schutzfaktoren, Vulnerabilität und Resilienz, Prävention und Förderung sind ebenso Bestandteile wie auch mögliche Interventionen, um Jugendliche in ihrer mentalen Gesundheit zu stärken und ihre Kompetenz sowie Selbstwirksamkeit zu erhöhen. Gleichzeitig gilt es, selbst ressourcenorientiert und gestärkt zu sein. Nicht um zu belehren, wie es geht, sondern um als signifikanter Erwachsener mit einer positiven Grundhaltung einzuladen, zu ermutigen, zu inspirieren und adäquat zu begleiten.
Ziele:
- Sie erhalten einen Überblick über relevante Lern- und Entwicklungsprozesse im Jugendalter sowie über die häufigsten psychischen Erkrankungen im Jugendalter und der möglichen Abgrenzung von Erkrankung, Krise und Belastungsphase
- Sie erfahren mögliche Hintergründe und Auswirkungen von psychischen Belastungen und Erkrankungen bei Jugendlichen, um Symptome zuzuordnen und auch zu unterscheiden
- Sie erstellen Ihren Ressourcenkoffer mit Strategien zur Aufrechterhaltung und Stärkung mentaler Gesundheit.
- Sie reflektieren ihre eigene Rolle, förderliche Haltungen, Handlungsmöglichkeiten und auch Grenzen, um diese bewusst gestalten zu können.
Methoden:
theoretischer Input sowie interaktive praktische Übungen