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Inhalt

Viele Menschen, die in sozialen oder psychischen Arbeitsfeldern tätig sind, arbeiten regelmäßig mit medizinischen Bezeichnungen für psychische Erkrankungen. Diese Begriffe helfen dabei, seelische Belastungen oder Störungen zu erkennen, zu beschreiben und gezielt zu behandeln.

Der internationale Diagnoseraster ICD-11 ersetzt die bisherige Version ICD-10 und bringt grundlegende Haltungsänderungen im Hinblick auf psychische Erkrankungen mit sich: Kategorien wurden gestrichen, anders zugeordnet und erweitert, Stigmatisierung reduziert.

Im Seminar wird auf die Veränderungen und Neuerungen eingegangen, sodass die Grundarchitektur erfasst werden kann. Anhand von Gegenüberstellungen verschiedener psychischer Erkrankungen durch konkrete Beispiele soll die praktische tägliche Arbeit im Verstehen der Diagnosen und deren Implikationen erleichtert werden.  Es wird aufgezeigt, welche Limitationen überwunden werden sollen. Mögliche Vorteile der neuen Klassifikation und möglicherweise zukunftsweisende Neuerungen werden ebenfalls diskutiert. 





Lernziele:

  • Sie gewinnen einen Überblick über die Neuerungen in der ICD-11
  • Sie kennen die wichtigsten Unterschiede zwischen ICD-10 und 11
  • Sie erhalten ein erweitertes Verständnis anhand relevanter Störungsbilder für die dahinterstehenden Diagnosekonzepte der ICD-11
  • Möglichkeiten und Grenzen des neuen diagnostischen Ansatzes werden reflektiert


Methoden:
Theoretischer Input sowie Diagnose-Fallbeispiele aus der Praxis

Zielgruppe

Alle, die psychiatrische Diagnosen bewerten und verstehen müssen.
Bild von MMag.a Sabine Strobl
Trainer:in
MMag.a Sabine Strobl
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Bild von Elke Neuwirth
Ansprechpartner:in
Elke Neuwirth