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Inhalt

Der Lehrgang „Betriebliches Inklusionsmanagement“ richtet sich an alle Mitarbeiter*innen, die in unterschiedlichen Beschäftigungsformaten für Menschen mit Beeinträchtigungen tätig sind.

Ein zentraler Bestandteil der Weiterbildung ist die Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Berufsrolle. Der Herausforderung des richtigen Maßes von Unterstützung und Betreuung wird Raum geboten. Der Schwerpunkt liegt auf der Chancenorientierung als grundsätzliche Haltung. Diese stellt die Ressourcen und Fähigkeiten des Menschen in den Vordergrund, nicht die Einschränkung. Der Blick richtet sich auf Stärken und Chancen, mit dem Ziel, individuelle Potenziale zu fördern und Barrieren abzubauen.

Neben rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen lernen die Teilnehmenden wesentliche Netzwerkpartner*innen kennen. Der Austausch mit weiteren Expert*innen aus dem Bereich der inklusiven Beschäftigung ermöglicht es, wertvolle Kontakte zu knüpfen und Synergien zu nutzen. 

Damit im Netzwerk möglichst alle Beteiligten an einem Strang ziehen, widmet sich ein Modul der Eltern- und Angehörigenarbeit. Hierzu wird die Rolle der Eltern im Entscheidungsprozess beleuchtet und Möglichkeiten der erfolgreichen Kooperation aufgezeigt.

Abschließend steht die Betriebsakquise im Fokus. Die Teilnehmenden lernen kompakte und erprobte Techniken und Methoden zur Beratung von Betrieben hinsichtlich der Vermittlung von Menschen mit Beeinträchtigung in Arbeit kennen und reflektieren ihre Rolle als Begleiter*in in der „neuen Welt“ der Betriebe.

Zielgruppe

Menschen an der Schnittstelle zwischen Behindertenhilfe und Unternehmen, Fachkräfte, die in der inklusiven Beschäftigung tätig sind oder sich auf diesem Gebiet weiterqualifizieren möchten

Inhaltsbeschreibung

Chancenorientierung und pädagogische Haltung in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen

Die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen erfordert eine pädagogische Haltung, die auf Respekt, Ressourcenorientierung und Selbstbestimmung setzt. Fachkräfte sind gefordert, sich regelmäßig mit der Balance zwischen Fördern und Unterfordern bzw. Überfordern auseinanderzusetzen und müssen sicherstellen, dass Kund*innen als gleichwertige Partner*innen in den Arbeitsprozess eingebunden werden. Eine kontinuierliche Reflexion der eigenen Rolle, die Förderung von Partizipation und die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Kund*innen sind dabei zentrale Elemente für eine erfolgreiche und respektvolle Zusammenarbeit.
Nur durch eine klare pädagogische Haltung und die stetige Auseinandersetzung mit der Praxis können Fachkräfte eine Arbeitsumgebung schaffen, in der Menschen mit Beeinträchtigungen sich wertgeschätzt fühlen und ihre Potenziale entfalten können. 

Im Rahmen des ersten Moduls werden die Teilnehmer*innen eingeladen, sich mit folgenden zentralen Aspekten auseinanderzusetzen: 

  • Bedeutung von Ressourcen- und Chancenorientierung in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Eigene Rolle und Verantwortung als Fachkraft
  • Ambivalenzen zwischen Förderung und Unter- bzw. Überforderung
  • Persönliche Herausforderungen im Arbeitsalltag
  • Förderung von Selbstbestimmung und Partizipation der Kund*innen im Arbeitskontext
  • Unterstützungsmaßnahmen, um soziale und berufliche Teilhabe zu erleichtern
  • Strategien für eine entwicklungsförderliche Balance im Rahmen der Unterstützung

Ziele

  • Entwicklung und Reflexion einer ressourcenorientierten, respektvollen und unterstützenden pädagogischen Haltung.
  • Bewusstsein und Reflexion für die eigene Rolle als Fachkraft und die Balance zwischen Fördern und Unter-/Überfordern
  • Förderung von Selbstbestimmung und Partizipation der Menschen mit Beeinträchtigungen im Arbeitskontext 
  • Reflexion von persönlichen Herausforderungen und Ambivalenzen im Arbeitsalltag

Methoden
Inputreferate, Gruppenarbeiten, Rollenspiele, Fallbeispiele, Reflexions-/ Selbsterfahrungsübungen

Datum: 07.05.2026 - 08.05.2026
Uhrzeit: 09:00 - 13:00
Veranstaltungsort: Organos (4020 Linz, Industriezeile 47a)
Veranstaltungsort: Organos (4020 Linz, Industriezeile 47a)
12 Arbeitseinheiten
Mag.a Patricia Weibold
Inhaltsbeschreibung

In diesem Modul erhalten die Teilnehmenden Information von Seiten des Fördergebers zu den gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der Inklusiven Beschäftigung.
Im Rahmen von Vorträgen erklären Expert*innen der Sozialabteilung des Landes OÖ die Grundlagen, und legen ihre Erwartungen zum Thema dar.

Gesetzliche Grundlagen und Rahmenbedingungen von Inklusiver Beschäftigung:
Input von Seiten der Sozialabteilung des Landes OÖ
Darlegung der Erwartungshaltung des Fördergebers
Einladung zum Dialog

Finanzielle Rahmenbedingungen:

  • Info zur Entlohnung von Menschen mit Beeinträchtigung in Betrieben 
  • Vor- und Nachteile für Kund*innen (z.B. Wegfall von Beihilfen)
  • Info zu den Förderungen für Unternehmen

Im Anschluss daran präsentieren sich die einzelnen Netzwerkpartner*innen und stellen ihre Arbeit vor:


Kooperation im Netzwerk:
- Vorstellung der Systempartner*innen:
- Inklusionsberatung  
- Betriebsservice
- Wertvolles aus und für die Praxis

Datum: 18.06.2026
Uhrzeit: 09:00 - 15:30
Veranstaltungsort: Organos (4020 Linz, Industriezeile 47a)
Veranstaltungsort: Organos (4020 Linz, Industriezeile 47a)
6 Arbeitseinheiten
Inhaltsbeschreibung

Arbeit mit Eltern? Arbeit für Eltern? Arbeit trotz Eltern? Notwendiges Übel? Störende Interventionen? Oder doch Ressource und Chance? Eltern und Angehörige sind nicht unsere eigentlichen Klient*innen oder Teilnehmenden und doch können sie erheblichen Einfluss auf Verlauf und Gelingen von Beratungen, Betreuungen und Begleitungen haben. 
Schnell wird es bei diesem Thema emotional.
Warum Elternarbeit damit zu beginnen hat, schon allein den Begriff in Frage zu stellen, was das alles mit systemischer Beratung, Kommunikation & Hirnforschung, Scham, Neuer Autorität und Konfliktmanagement zu tun hat - und vielen anderen spannenden Fragen gehen wir gemeinsam in diesem Modul nach.
Als Expert*innen Ihrer Arbeit sind sie herzlich eingeladen, eigene Fallbeispiele mitzubringen und in den kollegialen Austausch zu gehen.

  • Die Rolle der Eltern im Entscheidungsprozess
  • Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern und Angehörigen
  • Zunächst wird das Thema aus verschiedenen theoretischen Blickwinkeln beleuchtet und erarbeitet
  • Im Kontext Eltern von Menschen mit Beeinträchtigung erfolgt neben oben genannten Inhalten ein zusätzlicher Fokus auf die Themen offene Trauerprozesse, Schuld und Scham, Rollen- und Auftragsklärung  
  • Anschließend wird anhand von Fallbesprechungen / moderierter Intervision der Transfer in die Praxis sichergestellt. Dabei werden die vorgestellten theoretischen Inhalte mit einbezogen und vertieft.

Ziele

  • Reflexion und Stärkung von Haltung und Methoden für die Zusammenarbeit mit Eltern bzw. Angehörigen
  • Sie verfügen über neue oder zusätzliche inhaltliche Verknüpfungen und Blickwinkel zum Thema,
  • haben ihre eigenen mitgebrachten Fallbesprechungen bearbeitet und
  • haben (eine) Intervisionsmethode(n) kennen gelernt oder vertiefend geübt

Methoden 
Theorieinput, Reflexion einzeln und in der Gruppe, Übungen einzeln und in der Gruppe, Fallbesprechungen, Videos, Hörproben, …

Datum: 24.09.2026
Uhrzeit: 09:00 - 17:00
Veranstaltungsort: Organos (4020 Linz, Industriezeile 47a)
Veranstaltungsort: Organos (4020 Linz, Industriezeile 47a)
8 Arbeitseinheiten
Simon Mitterbauer, BA
Inhaltsbeschreibung

Im abschließenden Modul des Lehrgangs steht das Thema der Betriebsakquise in der inklusiven Beschäftigung im Fokus durch das Hinausgehen und in Vernetzung kommen im Sinne der Inklusion und Teilhabe in der Arbeitswelt.

Wie kann ein Kontakt zu Betrieben aufgebaut werden und welche Akquisemöglichkeiten sind dabei zielführend?
Ausgehend von guter und erfolgreicher Praxis entwickeln die Teilnehmer:innen auf mit Hilfe von Arbeitsplatzanalysen sowie Fähigkeits- und Anforderungsprofilen Einsatzmöglichkeiten, die erfolgsversprechend sein können.

Als Expert:innen an der Schnittstelle von Menschen mit Beeinträchtigungen und Betrieben üben die Teilnehmer:innen konkrete Gesprächssituationen im betrieblichen Kontext bei der Beschäftigungsaufnahme sowie im laufenden Tätigsein im Betrieb.
Kritische Situationen, Rückschläge aber auch Unsicherheiten werden bearbeitet.

Durch den Blickwechsel aus der Sicht der Betriebe gilt es ein Argumentarium zu entwickeln, um die Vorteile der inklusiven Beschäftigung überzeugend darzustellen. Damit mehr Sicherheit und konkrete Schritte in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden können.

Inhalte

  • Gute und erfolgreich Praxis zu Akquise, Recruiting und Begleitung;
  • Betriebliche Abläufe, „Schlüsselpersonen“ und Entscheider:innen in Betrieben aufspüren, Formale- und informelle Strukturen von Unternehmen,
  • Akquisemöglichkeiten und -grenzen unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen sowie der strategische Aufbau von dauerhaften Arbeitsbeziehungen zu Betrieben
  • Klärung der eigenen Funktion (Aufgaben, Aufträge) als Begleiter:innen an der Schnittstelle Menschen mit Beeinträchtigungen und Betrieben sowie der Erwartungen und Befürchtungen bzw. Grenzen
  • Begegnung und Bearbeitung von möglichen Vorurteilen bzw. Ängsten der verschiedenen Systempartner*innen
  • Erarbeitung von professioneller Praxis in der „neuen Welt“ der Betriebe

Methoden
Theoretische Impulse, Beispiele aus der Praxis, Rollenspiele und Perspektivenwechsel,
Einzel- und Gruppenarbeit, Arbeitsplatzanalysen, Fähigkeits- und Anforderungsprofile

Datum: 15.10.2026 - 16.10.2026
Uhrzeit: 09:00 - 13:00
Veranstaltungsort: Organos (4020 Linz, Industriezeile 47a)
Veranstaltungsort: Organos (4020 Linz, Industriezeile 47a)
12 Arbeitseinheiten
Mag. (FH) Klaus Wögerer, DSA
Bild von Simon Mitterbauer, BA
Trainer:in
Simon Mitterbauer, BA
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Trainer:in
Mag.a Patricia Weibold
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Trainer:in
Mag. (FH) Klaus Wögerer, DSA
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Ansprechpartner:in
Elke Neuwirth