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Inhalt
Konflikt und Aggression sind integrale Bestandteile unseres Lebens. Selten gehen sie mit Gefühlen der Freude oder Lust einher, dennoch können sie uns in eine bestimmte Richtung bewegen. Sie lösen unterschiedliche Emotionen aus, häufig Angst, sowie Impulse und Reaktionen, sei es in der unmittelbaren Betroffenheit oder in der Rolle als Beobachter:in.
Für einen professionellen Umgang mit Konflikten, Aggressionen und im schlimmsten Fall mit Gewalthandlungen ist ein theoretischer Unterbau erforderlich. Dieser hilft uns, die auftretenden Phänomene zu verstehen und konstruktiv in das Geschehen einzugreifen.
Wie lassen sich diese Begriffe definieren und voneinander abgrenzen? Gibt es konstruktive Aspekte von Aggression und Konflikt, die wir in der Betreuung nutzen können? Welche Dynamiken führen zu Gewalt? Wie können wir als Betreuer:innen und Berater:innen sinnvolle und konstruktive Beiträge leisten?
All diese Fragen und viele weitere ergeben sich im Kontext dieses Themenkomplexes. Der gewaltfreie Umgang mit auftauchenden Konflikten und Aggressionen, sowohl im Einzelsetting als auch in der Gruppenarbeit, steht im Mittelpunkt dieses Seminars. Dies gilt insbesondere im Beratungs- und Betreuungskontext von Jugendlichen und Erwachsenen.
Ziele
- Erweiterung und Vertiefung der Kenntnisse zu den Begriffen Konflikte, Aggressionen, Gewalt und deren Dynamiken.
- Exploration der Besonderheiten der Klientel (Zielgruppe) und der verschiedenen Settings im Kontext dieser Themen.
- Gewinnung von Sicherheit und Bewusstheit im Umgang mit Konflikten, Aggressionen und Gewalt; Fokussierung auf die Entstehung und Eskalation von Gewalt.
Methoden
- Theoretischer Input
- Angewandte Gruppendynamik
- Reflexion von Beispielen aus der Praxis
- Körperarbeit
- Kleingruppenarbeit
Zielgruppe
Personen im Gesundheits- und Sozialbereich.