Philosophisch gefragt: Das Ende des Sozialen?

Preis: 330,00 € inkl. 10% USt
(exkl. Nächtigung und Verpflegung)

Zeitraum: 03.06.2020 - 04.06.2020

Uhrzeit: 09.00 - 17.00

Anmeldeschluss: 13.05.2020

Veranstaltungsort: Bildungshaus Schloss Puchberg, Wels

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Inhalt

Ein Seminar mit Mag. Marcus Hillinger.

Wir erleben zurzeit europaweit die Erosion der sozialdemokratischen Parteien mit den Folgen, dass
  1. die sozialen Strukturen und Balancen des Sozialstaates beeinträchtigt oder gar zerstört werden könnten
  2. Sozialbudgets heruntergefahren und missliebige Projekte ausgehungert werden
  3. die Fähigkeit, den solidarischen Ausgleich in unseren Gesellschaften zu organisieren, eher den liberal-bürgerlichen Parteien (inklusive ihrer zwangsläufigen Mesalliance mit Parteien des rechten Randes) zugetraut wird als den Sozialdemokraten.
Wie kommt es zu diesem Paradigmenwechsel? Was bedeutet dieser Wandel für die Zukunft des Sozialstaats und für die Idee der sozialen Marktwirtschaft, und nicht zuletzt: welche Auswirkungen haben derartige politische Richtungsentscheidungen auf das Selbstbild und die Handlungsspielräume der sozialen Akteure in der Gesellschaft
 
Wir setzen uns im Seminar mit den aktuellen (sozial-) philosophischen Thesen zum Thema auseinander, werden aber auch interdisziplinär nach Problemfeldern und Lösungsansätzen Ausschau halten. Das theoretische und praktische Wissen der Teilnehmenden ist integraler Bestandteil des Seminars.
 
Methode:
Methodisch arbeiten wir im moderierten Dialog, der mit Impulsvorträgen und entlang der von den Teilnehmenden eingebrachten Themen strukturiert wird.
 
Lernergebnis:
Die TeilnehmerInnen reflektieren die aktuelle sozialpolitische Entwicklung vor dem Hintergrund ihrer eigenen politischen Biografie und gewinnen ein erweitertes Verständnis für den gegenwärtigen Paradigmenwechsel. Politische Resignation weicht der Einsicht in die Notwendigkeit persönlichen Engagements für die demokratischen Grundwerte in unserer Gesellschaft.

Zielgruppe

SozialpädagogInnen, BeraterInnen, TrainerInnen, PhilosophInnen, PädagogInnen, SoziologInnen, Coaches, SupervisorInnen sowie alle interessierten Personen.